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Über das Menschsein ** merkwürdig – Harald Pomper

Veröffentlicht 28. Sep., 2026

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In seinem aktuellen Soloprogramm widmet sich Harald Pomper verschiedenen Facetten von Beziehungen. 

In drei Monaten ist Weihnachten. Das sieht man bereits an den Lebkuchen und Christstollen im Supermarktregal. Aber zuerst kommt noch der Herbst, und zwar der Herbst der Liebe, kündigt Harald Pomper am Beginn seines aktuellen Soloprogramms an. Ein Hauch von dieser Liebe weht schon durchs Land, findet er. Und hat damit gleich einen guten Anlass, sich dem Thema Liebe und Beziehungen zu widmen. Aber auch dem Land. Doch vor allem dem Menschsein. 

Das Match lautet Bescheidenheit vs. Neid, Zivilcourage vs. Wankelmut und Unsicherheit, Selfie-Urlaub vs. Leben. Zwischen diesen Polen bewegt sich Harald Pompers Satire, manchmal zynisch, oft recht sanft, nie unter der Gürtellinie. Zwischendurch wird er auch ziemlich philosophisch, wenn er über seine Existenz nachdenkt. Und über unsere Gesellschaft samt ihren Auswüchsen, auch den religiösen.

Jeder größere Gedanke wird dabei mit einem Lied untermalt, bevor es zum nächsten weitergeht. Wer beim Refrain mitsingt oder mitklatscht, macht dem Künstler echte Freude. Denn dann weiß er: Das, was ihm auf der Seele brennt und laut ausgesprochen wird, erreicht auch sein Publikum und prallt nicht an der metaphorischen vierten Wand ab, die ja gerade im Kabarett auf der Bühne praktisch nicht existent ist. Weil Kabarettist*innen in den allermeisten Fällen direkt mit den Leuten vor ihnen im Saal sprechen. Vor allem, wenn sie so viel zu sagen haben wie Harald Pomper.

Alle Termine findest du hier.

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